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am Gebirge
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LITERATUR :
Edeltraut Aspöck
Graböffnung im Frühmittelalter und das langobardenzeitliche
Gräberfeld Brunn / Geb.-
Flur Wolfholz
Diplomarbeit-Wien 2002
Veröffentlicht in
ArchA 2003
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ARCHÄOLOGIE
IN BRUNN AM GEBIRGE
LANGOBARDISCHES
GRÄBERFELD
Grabungstechnik
und Dokumentation
Die
etwa 60 cm. starke Humusschicht wurde mit einem Bagger abgetragen, dann
erfolgte das händische Abziehen von Planum 1.
Die Grabgruben zeichneten sich hell und leicht gräulich vom umgebenden
Boden ab. Durch die Zusammensetzung der ursprünglichen Grabverfüllung
aus humosen und weniger
humosen Schichtenwaren die Grabstörungen oft schwer
erkennbar.
Bei vielen Gräbern konnte jedoch schon ab Planum 1 der
Bereich der stärker humosen Grabstörung erkannt werden,
bzw. hob sich bei Gräbern die zur Gänze geöffnet wurden
die
ganze Grabgrube humos ab.
Die meisten Gräber wurden in mehrere Plana freigelegt, da in
der Regel Knochen und Funde in verschiedenen Tiefen der Störungsschächte
lagen.
Die Grabungsdokumentation bestand aus Vermessung, Zeichnung, Fotos und
den Dateien des Fundprotokolls.
Die Vermessung erfolgte mit elektronischen Theodolith, nach der Vermessungwurden
die Daten vom REC-Modul in den Computer überspielt, und im Programm
AutoCAD grafisch überarbeitet.
Auf Planum 1 wurden Grabgruben und Störungen (etwa alle
10 cm. ein Punkt), sowie 2 Messpunkte pro Grab (Meßpunkte
für die Zeichnungen) vermessen.
Zuletzt wurde von jedem Grab die leere Grabsohle aufgenommen.
Es lag daher von jeder Grabgrube eine Vermessung der ausgenommenenGrabgrube
und von den in Planum 1 erkennbaren Grundrissen von Grabgrube und den
Schichten der Störung vor.
Von den Zwischenplana und dem Bestattungsplanum wurden Zeichnungen im
Maßstab 1:10 angefertigt.
Im Fundprotokoll (Exel-Tabelle) scheinen zu jedem Fund die Grab und Planungsnummer,
die fünfstellige Fundnummer der Grabung, die Nummer auf der Zeichnung,
diverse Anmerkungen, Tag und Uhrzeit der Eingabe des Fundes auf.
Von jedem dokumentierten Planum eines Grabes, sowie von der leeren Grabgrube,
wurde ein Foto gemacht.
*Diese Zeilen wurden der Diplomarbeit von Edeltraut Aspöck entnommen*
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